Was hat ein Schweinchen mit dieser Seite gemeinsam? ... die Farbe! :-)               Wenn ich ehrlich sein soll, ... es ist mir mehr um die Überleitung gegangen :-)

Das Malen:                                                                                                                                              ausdrücken, verarbeiten, phantasieren, ausleben, spiegeln, spielen, machen, eintauchen, experimentieren, erfinden, abbilden, meditieren, freuen, festhalten, beschäftigen, kommunizieren...

Es war im Jahr 2005, als ich seit meiner Schulzeit nochmals genötigt war Farbe und Pinsel in die Hand zu nehmen, in einer Reha Maßnahme. Es ging darum, in einem Therapeutischen Rahmen seine Gefühle auszudrücken, Konflikte zu Papier zu bringen, um diese anschl. bearbeiten zu können. Damit war ich etwa vier Wochen lang beschäftigt.  Neben ettlichen Erkenntnissen, konnte ich schließlich auch das Kribbeln in den Fingern, die Lust nach Pinsel und Farbe mit nach hause nehmen,............ein gutes Geschäft!                                                              

 

 

Farben haben die Eigenschaft etwas zu verwandeln,                     es ist etwas mystisches mit Farben umzugehen.

Zur Einleitung und zwischendurch immer mal wieder, möchte ich mit kleinen Einwürfen "Art Brut", bzw. die "Prinzhorn Sammlung" vorstellen. Dabei geht es um eine ganz spezielle Art des Abstrakten malens, der Begriff Art Brut entstanden und geprägt durch Hans Prinzhorn, welcher um 1920 das Abstrakte malen in der Psychiatrie entstehen lies und förderte.                                                                                                                    

Art Brut ist -meines erachtens- eine sehr natürliche, ehrliche und unbeeinflusste Unterart des Abstrakten malens.

Gerade weil diese Art des malens im Bereich der Psychiatrie entstanden ist (zustandsgebundenes Malen), ist dieser Stil so echt, so eigen, so interessant vom Schicksal geprägt und reich an Informationen.         Weil ich dies so interessant finde, habe ich diese Informationskästchen zwischen meinem eigenem, gemalten platziert.

Folgend, die Kontaktanschrift der Prinzhorn Sammlung (sehr zu empfehlen!)

                                                         Sammlung Prinzhorn                             
                                                                                      Voßstrasse 2
                                                                                      69115 Heidelberg
                                                                                      E-Mail:
Prinzhorn@uni-heidelberg.de
                                                                                      Tel.: (+49) 06221/56 4492
                                                                          
            Fax: (+49) 06221/56 1723

Genie dank Wahnsinn - Kreativität dank Psychose?

Gemälde der Patientin Else Blankenhorn

© SWR/Sammlung Prinzhorn

Wieso haben es diese Bilder nie in den Kanon der "großen Kunst" geschafft, fragt sich der Laie, wenn er vor den Werken der Sammlung Prinzhorn steht. An Ausdruck, Schönheit und Kraft stehen viele der gezeigten Bilder denen "anerkannter Künstler" in nichts nach. Die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatriepatienten entstand Anfang der 1920er Jahre in Heidelberg. Hans Prinzhorn, Assistenzarzt an der psychiatrischen Universitätsklinik, trug diese Kunst zusammen und publizierte 1922 in seinem Buch "Bildnerei der Geisteskranken" einige der 4500 Arbeiten. Im Fokus seiner Tätigkeit stand dabei nicht der künstlerische Aspekt, sondern der therapeutische. Doch die Irrenärzte konnten mit Prinzhorns Ansatz wenig anfangen. Zu sehr waren sie in der Tradition des 19. Jahrhunderts verhaftet, in dem mit Schlägen, Sturzbädern mit kaltem Wasser, Fixierung oder Zwangsstehen "therapiert" wurde, und eine "psychosoziale Fürsorge" unbekannt war. Noch zur Zeit Prinzhorns gehörten Gewaltanwendung und Isolation zum Klinikalltag. Prinzhorn gilt als Wegbereiter einer neuen Therapieform: der Kunsttherapie. Sein Ansatz, den bildnerischen Werken von Anstaltsinsassen einen eigenen Wert beizumessen, war ein mutiger erster Schritt auf einem damals noch ganz unbekannten Terrain.

 

                                                                                    

Zwischen Wahnsinn und Kunst
Die Sammlung Prinzhorn

Es ist wahrscheinlich das außergewöhnlichste Museum der Welt: die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg. Sie umfasst Bilder von beeindruckender Kraft, extremer Authentizität und verwirrender Schönheit. Es sind Bilder von Künstlern, die nie eine Kunsthochschule besucht haben, die meist wenig "Bildung" genossen haben dürften - es sind die Bilder von Ver-Rückten.

Hans Prinzhorn, revolutionierte seinerzeit die Psychiatrie mit seinen "gewagten" Therapiemethoden

 

Hans Prinzhorn, 1886 - 1933                                  Psychiater                                                               Mediziner                                                                Chirurg     Kunsthistoriker                                                        Philosoph                                                                 Sänger                                                                    wirkte von 1919 bis 1921, als Assistent in der Psychiatrischen Uniklinik Heidelberg und legte die Prinzhornsammlung, mit über 5 000 Bildern an.                                  

Art brut (franz. für ‚unverbildete, rohe Kunst‘) ist ein Sammelbegriff für autodidaktische Kunst von Laien, Kindern und Menschen mit geistiger Behinderung. Die Bezeichnung ging vom französischen Maler Jean Dubufett aus, der sich eingehend mit einer naiven und antakademischen Ästhetik beschäftigte. Art brut ist weder eine Kunstrichtung noch eine Stilbezeichnung, sondern beschreibt eine Kunst jenseits etablierter Kunstformen und -strömungen. Im anglo-amerikanischen Sprachraum ist stattdessen der Begriff Outsider Art („Außenseiter-Kunst“) gebräuchlich.

Im deutschsprachigen Raum veröffentlichte der Psychiater Walter Morgenthaler bereits 1921 sein Buch über Adolf Wölfli. Ein Geisteskranker als Künstler, das erstmals einen an Schizophrenie leidenden Patienten als Künstler ernst nahm.

 

 

 

 

ab hier meine Werke:

 

 

Die grüne Selbsterkenntnis 2012

Detailansicht

Das arbeiten mit Farben kann ein Wohlgefühl hervorbringen, einen Eindruck den man im Werk festhält.                                                                   Es ist ein Schaffen das die Seele nährt.

Die Abstakte Malerei wurde praktisch und theoretisch durch den russische Maler Wassily Kandinsky (1866-1944) begründete, wobei sich schon bald zwei Hauptströmungen bildeten: zum einen die vom Expressionismus kommende, emotional geprägte und später gestische Freie Malerei, bei der die völlige Ablösung vom Gegenständlichen angestrebt wird und die Farbe, Form, Struktur und Komposition in den Vordergrund treten lässt (Wassily Kandinsky, Ernst Wilhelm Nay, Hans Hartung); zeitgleich entstand aber auch eine vom Kubismus beeinflusste eher intellektuelle, geometrisierende Abstrakte Kunst (Michail F. Larionow, Frantisek Kupka, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian), eine Tendenz, die sich später zur "Post-Painterly Abstraction" weiterentwickelte: Geometrische Formen ohne jede "persönliche Handschrift" des Malers. Hauptvertreter hierfür sind Frank Stella ("What you see is what you see"), Louis Noland, Ellsworth Kelly, Al Held, Jules Olitsky.

Burnig Coast 2011 >>>

 

 

Etymologisch gesehen bedeutet "Abstrakte Kunst/Abstrakte Malerei" zu allererst einmal gegenstandslose, gegenstandsfreie Kunst (vom Lateinischen: abstrahere - "loslösen")

<<< Indischindigo 2011

 

 

 

 

Heiß 2011 >>>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

<<< Das Luftschloß 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wort Abstraktion (lat. abstractus – „abgezogen“, Partizip Perfekt Passiv von abs-trahere – „abziehen, entfernen, trennen“) bezeichnet meist den induktiven Denkprozess des Weglassens von Einzelheiten und des Überführens auf etwas Allgemeineres oder Einfacheres. Daneben gibt es spezifische Verwendungen von Abstraktion in bestimmten Einzelwissenschaften und einzelnen Theorien.

 

Detailansichten >>>

 

 

 

 

 

 

 

Gaston Chaissac teilte Ehrgeiz Debuffets, zu zeichnen wie ein Kind, denn die Zivilisation ist auch einer der Hauptgründe für den Tod des Kindes im Menschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

animalisches:

 

 

<<< Buntes Gras 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was Kunstgemälde sind, bewies im Jahre 1954 ein Schimpanse. Congo fertigte Gemälde an, die seitdem sogar in zahlreichen bekannten Galerien ausgestellt sind. Seit dieser Zeit existieren zahlreiche Bilder die von Nicht-Profis aus dem Bereich der Malerei erschaffen wurde. Immer wieder finden Projekte von Kindern, Tieren und auch „Geisteskranken“ ein Auge, das die Besonderheit in ihren Gemälden entdecken und so der abstrakten Malerei eine ganz besondere Art der Definition zuteil werden lassen. Mehr dazu hier: http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-Tiere-malen-article5395041.html

Schimpanse "Congo" lebte in den 50er Jahren im Zoo von London

           ...Die Werke eines Schimpansen!

"Freies Malen" ist wie ein Gebirgsbach,            es fließt und man weis zunächst nicht wohin!

 

 

 

 

 

Abstrakte Malerei (von lat. abstrahere: abziehen, trennen) oder auch Absolute Malerei (siehe hierzu → Abstrakte Kunst) ist ein Sammelbegriff für verschiedene Strömungen nicht gegenstandsbezogener Malweisen der Klassischen Moderne.Als Abstrakte Malerei wird ein Ordnen oder Komponieren mit Farben, Kontrasten, Linien und geometrischen Formen ohne absichtliche Abbildung von Gegenständen angesehen.In der Abstrakten Malerei vollzog sich ein Bruch mit einem der Grundprinzipien abendländischer Malerei. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Bezug zu real existierenden Objekten universaler und stilunabhängiger Bezugspunkt künstlerischen Schaffens.

 

 

...weiter mit "eigenem":

 

 

 

Das Imperium 2010

Detailansichten

"Destroy" 2007 >>>

<<< "Such die Maus" 2007

"Windows" 2007 >>>

<<< "Elemente" 2005

Orient 2005 >>>                                entstanden nach einem Tunesientrip

<<< Syrillya III

 

 

 

 

 

 

 

 

Schau nur mal in einen Farbkasten, spüre was die verschiedenen Farben mit dir machen.

 

 

 

 

 

Begnungen 2005 >>>

<<< "Hikkaduwa"

"Terra timbali" >>>

<<< "Taharir"

"Geröme" 2007 >>>                                (Impression aus einem Türkei Urlaub)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunst regt das Denken und Fühlen an!

                                                                        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

<<< "Verwicklungen" 2007

"Blauer Delphin" 2007 >>>

<<< "Nematodia" 2005

"Murex rubens" 2008 >>>

<<< "Ayinedin" 2007

"Natale" 2007 >>>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

<<< "Die Stadt" 2007

 

Detailansichten

<<< "Laos" (Triptichon) 2006                                  (Das Triptichon befindet sich bei einer Freundin in Dresden)

Burning Motion 2005 >>>                        (befindet sich bei Blieskastel)

<<< Hierachien 2005

Konsernichtung 2005

"Intestinal" 2005 >>>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunst ist wie Wein, die einen mögen ihn, andere trinken lieber Bier.                        Um Kunst zu erspüren, um sie sehen zu können bedarf es der geeigneten Rezeptoren!

 

 

 

<<< "Malade" 2005

"Sanft gelegen" 2007 >>>

<<< "Der Blumenstrauß" 2007

Abstrakte Kunst ist nichts "leichtverdauliches"            Diese "freie" Art zu malen mag man, oder eben nicht!   Das "Gemalte" zeigt einem Inhalt, oder eben nicht!   

"Hinein gezogen" 2007 >>>

<<< "Haltlos" 2007

"Weihnacht" 2009

"Buntes Gras im Eismantel" 2006 >>>

                            

<<< "Medulla oblongata" 2007                            (ein Bild mit viel Inhalt!)

<<< Das Leben >>>    2006

 

Nicholson eyes 2005 >>>

<<< "Zusammen" 2006

"Landschaftsfenster" 2008 >>>

<<< Borneo                                  (hängt bei einer Freundin in Dresden)

"Trierer Platane" (in Rot) 2007 >>>

<<<"Trierer Platane" (in gelb) 2007

Heißes - Inneres 2006 >>>

<<< Kaltes - Äusseres 2006

"Mitosia" 2006

Eis>>> 2004                                            (befindet sich in Saarbrücken bei einer Freundin)

Bir Gabal 2005 >>>                             (in freudiger Erinnerung an die Abenteuer in der Oase Dakhla in Ägypten)

<<< "Ducti glenoidalis" 2008

Die tragenden Frauen von Arusha >>> 2011                                               (hängt bei einer lieben Freundin in Zweibrücken an der Wand)

"Schwarz auf weiss II" 2009 >>>

<<< "Schwarz auf weiss II" 2009

Pamukkale >>>                                                   

Detailansichten >>>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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